Die Geschichte des ADI.
Sie prägen das Programm und die Geschichte des Adler-Dreikurs-Instituts:
Dr.
Alfred Adler (1870-1937) gilt als Vater der Individualpsychologie.
Adler praktiziert zunächst als Augenarzt und Allgemeinmediziner
in Wien. Er ist ein Zeitgenosse Sigmund Freuds und wird dessen
großer Gegenspieler. Während für Freud der Mensch
von seinen Trieben beherrscht ist, betont Adler die überragende
Bedeutung sozialer Werte. Er sieht in der Qualität der
sozialen Beziehungen den Schlüssel zum Verständnis
menschlicher Entwicklung. Adler postuliert die Ganzheitlichkeit
des Menschen und seine umfassende Verantwortung für sich
selbst und seine Handlungen.
Der
Psychiater Prof. Dr. Rudolf Dreikurs (1897-1972)
ist einer der größten Förderer der individualpsychologischen
Idee. Er ist Adlers einflussreichster Schüler und verhilft
dessen Theorien und Handlungsansätzen insbesondere in den
Bereichen pädagogischer Lehre und erzieherischer Praxis
zum endgültigen Durchbruch. Längst hat sie sich in
den USA durchgesetzt, als Dreikurs die Individualpsychologie
ab den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts auch in Europa
neu etabliert.
Antonia
(1930-1994) und Theo Schoenaker gründen
1972 im hessischen Züntersbach das Rudolf-Dreikurs-Institut.
Sie wollen die Erkenntnisse individualpsychologischer Theorie
in konkrete Lebenshilfe übersetzen. Menschen zu befähigen,
mit sich selbst und anderen Frieden zu schließen, ist
ihr Ziel. Praxisorientierte Seminare und Übungen sind ihr
Instrument. Die Individualpsychologische Sozialtherapie wird
konzipiert, das Encouraging-Training begründet.
Julitta
und Theo Schoenaker führen das Institut
ab 1995. Vier Jahre später erweitern sie den Institutsnamen
in Adler-Dreikurs-Institut. Damit unterstreichen sie, dass sich
alle Angebote konsequent an der wissenschaftlichen Lehre Alfred
Adlers orientieren. Julitta und Theo Schoenaker gehören
dem Beirat des Instituts an und bleiben ihm als Referenten verbunden.
Seit
2005 leitet Regula Hagenhoff das Adler-Dreikurs-Institut.
Die Schweizerin war zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin
der philosophischen Fakultät der Universität Fribourg
/ Schweiz, arbeitete dann als selbstständig als Logopädin,
Reittherapeutin und Individualpsychologische Beraterin.
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